Turnier

Auf der Österreichischen Meisterschaft im Historischen Fechten gibt es dieses Jahr die folgenden Bewerbe (mit den Startplätzen in der Klammer):

Samstag:
Jugendmeisterschaften (-)
Langes Schwert offen (64)
Langes Schwert Damen (15)
Langes Messer (15)

Sonntag:
Säbel (20)
Rapier (20)
Schwert & Buckler (15) [Schwert = Rapier, Seitschwert, Arming Sword]
Zusätzlich gibt es an beiden Tagen eine Fechtschule für alle die sich Abseits der Bewerbe gemeinsam Bewegen wollen!

Jede Person kann an bis zu drei Bewerben teilnehmen, wobei es pro Tag nur zwei Bewerbe sein dürfen.

Regelwerk

Gefochten wird nach dem ÖFHF Turnierregelwerk fürs Fechten mit historischen Blankwaffen angepasst für die Österreichische Meisterschaft [PDF Download].
Dabei gilt für alle Bewerbe (bis auf die Jugendmeisterschaft mit ihrem eigenen Regelwerk) in den Modulgruppen 2,3 & 4 jeweils das erste Modul.

Bitte beachtet hierbei auf jeden Fall die Angaben in dem Regelwerk zu Schutzausrüstung und den Maßgaben zu den Waffen! Harter Brustschutz ist überall geschlechtsunabhängig verpflichtend. Bei Langes Schwert: Oberkörperschutz 800N + harte Brustschutz. Es werden keine Waffen oder Schutzausrüstung zur Verfügung gestellt. Die Waffen werden vor Ort von der Turnierleitung geprüft. Die Schutzausrüstung wird bei den Gruppenkämpfen von den Kampfleiter*innen vor Ort gesichtet.

Ablauf

Unter Zeitplan findet ihr den geplanten Ablauf. Es kann jedoch natürlich immer zu kurzfristigen Änderungen/Verschiebungen kommen. Dies wird dann vor Ort bekannt gegeben. Die Bewerbe finden prinzipiell parallel statt. Achtung! Es sind Samstag und Sonntag Bewerbe.

Vorrunden
In der Vorrunde werden die Fechter*innen in Pools von 3-6 Personen aufgeteilt. Innerhalb der Gruppen kämpft jede*r gegen jede*n. Die Anzahl und Größe der Gruppen richtet sich nach der Teilnehmer*innenanzahl und wird beim Turnier bekanntgegeben. Vorrundengefechte dauern max. 3 Minuten und werden auf 5 Punkte gefochten. Wenn keiner der Fechter*innen 5 Punkte erreicht, gewinnt die Person, die nach 3 Minuten mehr Punkte erzielt hat. In den Vorrunden ist auch ein Unentschieden mit Ende durch Ablauf der Zeit möglich (in den Vorrunden gibt es noch keine Verlängerung).

Das Endresultat der Vorrunden (Siege/Gefechte) bildet eine gereihte Liste über alle Teilnehmer*innen. Sie gilt als Basis für die Ausscheidungskämpfe.

Ausscheidungskämpfe
Anschließend kommt es zu den Ausscheidungskämpfen, zu denen grundsätzlich jede*r weiterkommt (abgesehen von den 4 schlechtestgereihten Rapierist*innen und Säbler*innen bei 20 Teilnehmer*innen). Dabei kämpfen die*der Erstgereihte mit der/dem Letztgereihten, und dann Paarungen mit absteigendem bzw. aufsteigendem Listenplatz. Gegebenenfalls bekommen die nach den Vorrunden bestgereihtesten Fechter*innen in der ersten Ausscheidungsrunde ein Pass, womit sie automatisch in die nächste Ausscheidungsrunde kommen, um ungerade Teilnehmerzahlen (z.B. bei 15 Personen im Bewerb) auszugleichen.

Die verlierende Person eines Gefechts während der Ausscheidungsrunden scheidet aus dem Turnier aus. Bei Punktegleichstand bei Zeitende gibt es eine Verlängerungsminute mit ausgelostem Vorteil.

Finale
Ein Gefecht in den Finalkämpfen geht auf 10 Punkte in 2 Runden á 3 Minuten. Wenn nach 2 Runden kein*e Fechter*in 10 Punkte erzielt hat, gewinnt die Person, die mehr Punkte erzielt hat.

Siegerehrung
Die Fechterinnen auf den Plätzen 1 bis 3 aus dem Finale werden von der Turnierleitung geehrt.
Bester Österreicherin (Wohnsitz, Verein in Österreich & Mitglied des ÖFHF) in der Wertung wird österreichischer „Staatsmeisterin“, unabhängig vom Turniersieg.